Vorbericht FCB – FCK: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze

In der zweiten Runde des DFB-Pokals muss der 1.FCK heute Abend beim deutschen Rekordmeister antreten. Die Auslosung bescherte den Roten Teufeln das schwerste Los im Topf und stellt diese vor eine gewaltige Aufgabe.

Zu Gast beim Tabellenführer einer der besten Ligen der Welt. Das ist in der Regel keine gute Voraussetzung für einen guten Abend. Doch wie lehrte uns schon das Alte Testament? Nicht jeder Riese gewinnt so einfach gegen die „Kleinen“. Seit Jahrzehnten beginnt fast jede Sportsendung und jeder Vorbericht mit genau dieser einen ganz speziellen Floskel aus der Überschrift. Diese, die von Millionen zitiert wird, wenn mal wieder der TSV Vestenbergsgreuth zuschlägt und den Rekordpokalsieger aus dem Wettbewerb schießt. Auch heute Abend ist es wieder soweit. Der Zweitligist ist zu Gast bei dem unschlagbaren Philister. Ein Spiel, das in Presse und vielen Fans als reine Pflichtaufgabe für den Erstligisten angesehen wird. Ein Fehler? Steigt einem die Favoritenrolle tatsächlich mal zu Kopfe?

Betrachtet man die personellen Änderungen beim heutigen Gegner, bekommt man den Eindruck nicht los, dass das Spiel nicht sonderlich ernst genommen wird. Der Trainer der Heimmannschaft rotiert derart, dass selbst Herrn Hitzfeld ganz schwindlig wird. Fast sicher ist, dass Deutschlands Nummer eins im Tor heute nur Handschuhe gegen die Kälte anziehen wird. Auch heißt es, dass Ribery mit muskulären Problemen geschont wird. Robben ist zwar wieder fit, wird aber wahrscheinlich eingewechselt, wenn die Situation aussichtslos wird gegen den FCK. Ob wirklich Spieler wie Schweinsteiger und Lahm geschont werden ist sehr fraglich, aber dennoch realistisch. Betrachtet man die Ersatzbank der Bayern kann es einem trotzdem schwindlig werden…

Bei den Roten Teufeln wird es keine Überraschung in der Startelf geben. Leider kann Cheftrainer Foda wieder nicht auf Kapitän Albert Bunjaku zurückgreifen, allerdings stehen alle sonstigen Stammspieler zur Verfügung. Lediglich bei den Einwechselungen hat Foda einen kleinen Spielraum.

Gerne werden sich die 7000 Schlachtenbummler an das vorletzte Bundesliga Heimspiel gegen den heutigen Gegner erinnern. Weniger an die letzte Reise in die Allianz Arena. Doch heute steht alles wieder auf null. Der FCK kann völlig entspannt auflaufen, schließlich haben wir nichts zu verlieren. Im Gegensatz zu dem Rekordmeister. Eine Niederlage im Pokal und nach der ersten Niederlage gegen Leverkusen diese Saison und die Krise beginnt. Keiner weiß dies besser als Spieler und Trainer dieses bayrischen Vereins…

Wie schon erwähnt werden wieder unfassbare 7000(!) Lautrer für Stimmung im weiten Rund sorgen. Mit viel Spaß, Euphorie und Siegeswillen sind tausende heute morgen mit Auto, Zug und Bus in Richtung bayrischer Landeshauptstadt aufgebrochen. Macht uns stolz und schreit unsere Roten Teufel zum Sieg!

fck-blog.de tippt: Der FCK kämpft sich bis ins Elfmeterschießen! Und dann…

Quelle: fck.de, fcb.de, kicker.de

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