FCK mit müder Nullnummer gegen Union Berlin

Der 1. FC Kaiserslautern hat auswärts erneut wichtige Punkte liegen lassen. Gegen Union Berlin reichte es nach einem sehr dürftigen Sonntags-Kick nur zu einem 0:0. Trotz deutlich mehr Ballbesitz machte das Team von Coach Kosta nicht den Eindruck, das Spiel an der alten Försterei unbedingt gewinnen zu wollen. Die Berliner selbst hatten an diesem Tag nur sehr wenig im Köcher. Mit jetzt 42 Punkten stehen die Roten Teufel weiter auf dem dritten Platz, punktgleich mit Darmstadt auf Rang zwei.

Nach dem starken Auftritt im Pokal gegen Leverkusen, wollten die Betze-Jungs auch in der Liga wieder Vollgas geben. Dabei musste Coach Kosta allerdings, mal wieder, auf einige Spieler verzichten. Vor der Partie war noch gemunkelt worden, Marius Müller könnte auch in der Liga im Tor stehen. Doch Runjaic setzt im Ligabetrieb offenbar weiter auf den Ur-Lautrer Sippel. In der Abwehr ersetzt Heubach weiterhin den verletzten Heintz. Gegen Leverkusen hatte er das richtig gut gemacht. Im Mittelfeld durfte Karl wieder von Beginn ran, Demirbay, der gegen Leverkusen ebenfalls ein gutes Spiel machte, blieb auf der Bank. Im Sturm ersetzte Hofmann den verletzten Simon Zoller.

Trotz der großen Entfernung folgten viele FCK-Fans ihrer Mannschaft in die Hauptstadt:

Der FCK-Blog-Spielfilm:

31. Minute: Ja, richtig gelesen. Über eine halbe Stunde passiert hier gar nix. Dann bringt Schulze über rechts endlich mal eine Flanke an den Mann. Doch Hofmann setzt den Kopfball rechts am Pfosten vorbei. Endlich mal ein Hauch von Torchance!

Nach der ersten Hälfte ist es schon ein Erfolg, wenn keiner der Beteiligten eingeschlafen ist. Ein ganz müder Kick an der alten Försterei. Die zweiten 45 Minuten können nur besser werden.

50. Minute: Lange hat es gedauert, doch dann war er da: der erste Torschuss. Matmour zieht aus gut 18 Metern volley ab. Doch Amsif im Union-Kasten hat damit überhaupt keine Probleme.

70. Minute: Wir sind uns nicht sicher ob es wirklich eine Torchance war, aber mangels Alternativen wollen wir euch nicht vorenthalten: Matmour mit einem Schüsschen aufs Tor.

71. Minute: Jetzt aber wirklich. Hofmann bekommt den Ball in der Box und legt mit der Brust, wenn auch nicht wirklich freiwillig, auf Matmour ab. Doch dessen Schuss kann Amsif festhalten. Na immerhin!

89. Minute: Skurrile Szene: Sippel hält den Ball gefühlt Minuten lang am Fuß und unterstreicht: Offenbar will der FCK hier überhaupt nicht gewinnen!

Nach einer Minute Nachspielzeit ist endlich Schluss in Berlin. Das war ein ganz ganz schwaches Fußballspiel!!!

Für die Statistiker: Union feuerte in diesem Spiel nicht einen einzigen Schuss direkt aufs Tor von FCK-Keeper Sippel ab.

Am kommenden Samstag können die Roten Teufel zu Hause gegen Nürnberg zeigen, dass sie auf dem Betze mehr zu bieten haben.

So spielte der FCK gegen Union: Sippel-Löwe,Heubach,Orban,Schulze-Zimmer,Jenssen (80. Stöger),Karl,Ring,Matmour-Hofmann (80. Jacob)

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