Srdjan Lakic kehrt zum FCK zurück

Die vrapci (kroatisch für „Spatzen“) pfiffen es bereits von den Dächern: Srdjan Lakic wechselt von Eintracht Frankfurt nach Kaiserslautern und schlüpft nach erfolgeichen Jahren zwischen 2008 und 2011 ein zweites Mal ins FCK-Trikot. Verkündet hat es der mittlerweile 30-Jährige am Freitagmorgen selbst – via Facebook und Twitter. Auf einer FCK-Pressekonferenz erfolgte am Nachmittag dann die offizielle Bestätigung.

Viel wurde im Vorfeld über die Vertragssituation des Stürmers spekuliert. Ursprünglich hatte Lakic noch bis Sommer 2015 einen Vertrag beim VfL Wolfsburg, von wo aus er allerdings erst nach Hoffenheim und letzten Winter nach Frankfurt verliehen wurde. Doch jetzt kommt der Clou: Laut Vorstandsboss Stefan Kuntz hat Lakic seinen Kontrakt in Wolfsburg aufgelöst und wechselt nun vorerst bis zum Saisonende nach Kaiserslautern – ohne Leihe und ohne Zahlung einer Ablöse. Danach hat der Verein die Option, den Kroaten für ein weiteres Jahr an sich zu binden. Ein Konzept, das den meisten Lakic- und Kuntz-Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen dürfte.

Wie erwähnt stand Lakic nach einem unglücklichen Deutschland-Start bei Hertha BSC bereits schon einmal in der Pfalz unter Vertrag und feierte hier seine größten Erfolge. 2010 stieg er mit dem FCK in die Bundesliga auf und war maßgeblich an der Zweitligameisterschaft beteiligt. Im Jahr darauf schoss er die Roten Teufel mit 16 Treffern in 31 Spielen quasi im Alleingang zum Klassenerhalt und schließlich sogar auf Sensationsplatz sieben.

Als in der Winterpause 2010/2011 allerdings bekannt wurde, dass Lakic im Sommer nach Wolfsburg gehen wird und er sich anschließend auch noch mit dem VfL-Trikot und dem damaligen Manager Dieter Hoeneß ablichten ließ, schlug die Stimmung um und Lakic wurde mehrfach ausgepfiffen. Nach langer Torflaute konterte er die Kritik allerdings mit wichtigen Treffern, die den FCK frühzeitig vor dem Abstieg bewahrten.

Lakic war also Aufstiegs- und Nicht-Abstiegsheld in Personalunion. Man möchte ihm zurufen: Mach’s noch mal, Srdjan!

2 Gedanken zu „Srdjan Lakic kehrt zum FCK zurück“

  1. Woher stammt die Info, daß der Verein die Option hat, Lakic ein weiteres Jahr zu binden? Vielleicht liegt die Option auch beim Spieler oder bei beiden?

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