Es ist geschehen. Für viele zu spät, für alle sehr unerwartet. Franco Foda, glückloser FCK-Trainer a.D., musste den Verein verlassen. Der Zeitpunkt der Entlassung ist allerdings äußerst ungewöhnlich. Nach der unverzeilichen Niederlage des letzten Spieltags sollte Foda die Chance auf Wiedergutmachung erhalten. Doch diese wurde ihm verwehrt. Schon am Anfang der Woche wurde er freigestellt und das lustige Trainerraten begann. Die Mehrheit der Fans wird diese Entlassung begrüßen. Und so schwebt unser FCK einige Tage im Niemandsland der Trainerlosigkeit. Fitnesscoach Schäfer sprang ein und führt zur Zeit die Roten Teufel. Ob es bei einer Interimslösung bleibt, steht allerdings nicht fest, auch er ist ein potentieller Kandidat für das Amt.
Doch genug der Worte um den Trainer gewechselt. Schließlich steht am heutigen Abend eine weitere schwere Aufgabe an. Wer aufsteigen will, sollte heute völlig befreit aufspielen können und gegen Energie Cottbus gewinnen. Es gilt das Desaster von Aalen vergessen zu machen. Vor allem aber sollte der Mannschaft wichtig sein, den Fans und Kuntz zu zeigen, dass wirklich der Trainer das Problem war. Besser wäre es eine gute Leistung abzurufen, da neben Lutz auch Gerry „Knochenbrecher“ Ehrmann assistieren wird. Man geht davon aus, dass Ehrmann die Punkte mit Händen und Füßen verteidigen möchte.
Personell wird sich bei den Teufeln heute sicherlich etwas ändern. Stammspieler Idrissou muss seine große Klappe vorerst auf der Tribüne parken, andere „Leistungsträger“ der vergangenen Spiele werden ihm folgen. Schäfer wird den Fehler Fodas nicht wiederholen und Stürmer Zoller auf der Bank lassen. Eine Entscheidung die mitverantwortlich für seine Entlassung war. Welche anderen Veränderungen es noch geben wird steht in den Sternen, eine sichere Vorhersage ist heute nicht möglich.
Widmen wir uns den Cottbussern, dort sieht es ebenfalls nicht besonders gut aus. Der Start in die Saison hätte durchaus besser sein können und der Platzverweis von Ex-FCK Stürmer Sanogo zeugt von derart geistiger Armut, dass man ihm keinen Vorwurf machen sollte. Ebenfalss gesperrt ist Stammspieler Alexander Bittroff. Nutznießer dieser Sperren ist ebenfalls ein ehemaliger Teufel, der den FCK für die große Bühne des europäischen Fußball verlies und in der Lausitz gelandet ist: Erik Jendrisek. Bisher eher glücklos wünschen wir uns auch heute nicht unbedingt, dass bei ihm der Knoten platzt.
Wie auch schon in den vergangenen Heimspielen wird der Betzenberg auch heute wieder nur spärlich gefüllt sein. Trotz Flutlichtspiel und Aufbruchstimmung werden nicht mehr als 25.000 Schlachtenbummler vor Ort sein. Eine Zahl, die es durch Leistung und Erfolge in den nächsten Wochen zu steigern gilt.
fck-blog.de tippt: Klarer Sieg, da die Mannschaft erleichtert ist.
Quelle: fck.de, bundesliga.de, kicker.de
Ein guter Bericht zur Lage auf dem Betze.
Trotz langer Heimfahrt vom Betze drängt es mich nach dem ersten Spiel der neuen Zeitrechnung noch zu sagen: vor dieser kämpferischen Einstellung unserer Mannschaft ziehe ich meinen Hut!!!!
Vor ein paar Wochen träumte man noch vom Aufstieg in die 1. Liga.
Heute freut man sich auf ein Unentschieden gegen Cottbus. So ändern sich die Zeiten. Kämpfen tut ja wohl jede Mannschaft, aber das Unvermögen und die Dummheit der FCK-Spieler tut schon richtig weh. Die Abschläge von Sippel zum Gegner, die zahlreichen Fehlpässe aller FCK-Spieler, jedesmal den Gegner anschießen und das Versagen vor dem Tor sind alles Dinge die die FCK-Spieler super toll beherrschen und auf keinen Fall abstellen wollen wie mir scheint. Ein guter Trainer würde sowas sofort sehen und abstellen, durch richtiges Training.