Spielbericht: FCK erreicht im Derby gegen den KSC ein 2:2 Unentschieden

Endlich war es wieder soweit – Derby gegen den Karlsruher SC auf dem Betze. Nach den letzten Leistungen unseres FCK unter Trainer Runjaic war die Erwartungshaltung sehr hoch. Die Fans waren darauf eingestellt, dass die Siegesserie weiter anhalten würde.

Vom Anpfiff an ging es richtig zur Sache und der FCK übte großen Druck auf das Tor der Gäste aus. Bereits in der 2. Spielminute wurde dem FCK ein Freistoß zugesprochen. Löwe donnerte den Ball auf das Gehäuse der Karlsruher, aber der Schuss wurde von Orlishausen, dem Torhüter der Gäste, mit einer hervorragenden Parade abgewehrt. Aus der resultierenden Ecke folgte ein Kopfball von Yabo, der nur knapp über den Balken flog. Nach einigen weiteren Torchancen beruhigte der KSC das Spiel ein wenig und es entstand sogar eine Konterchance.

In der 20. Minute gab es dann Anlass zum Jubeln. Eine Ecke von Matmour nahm Jan Simunek volley und feuerte den Ball ins linke Eck des Karlsruher Tors. Endlich war der Bann gebrochen. Der Rest der Halbzeit war, wie man es bei Derbys erwartet, von körperbetonten Zweikämpfen und Verwarnungen von Schiedsrichter Perl geprägt. Der FCK kam zwar zu weiteren Torchancen, diese konnten unsere Roten Teufel nicht verwerten.

In der 40. Spielminute dann der völlig überraschende Ausgleich für die Gäste. Ein langer Pass wurde von Torres erlaufen und nach einem Missverständnis zwischen Torrejon und Sippel ins Netz gestochert. Dieser Ausgleichstreffer kam aus dem Nichts und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Gäste konnten sich glücklich schätzen mit diesem Spielstand in die Halbzeitpause zu gehen.

Nach der Pause erhöhte der FCK den Druck.  Es wurden einige Torchancen erspielt, aber der starke Karlsruher Keeper Orlishausen stand der erneuten Führung etliche Male im Weg. Bis zur 62. Spielminute hatte der FCK einen Ballbesitz von 80% in der zweiten Halbzeit. Ein Tor lag in der Luft. Es war keine Überraschung, dass unsere Roten Teufel kurz darauf endlich das 2:1 erzielten. Nach einem Freistoß, der von Orlishausen zwar stark aber nur zur Mitte hin pariert wurde, reagierte der eingewechselte Orban am schnellsten und stocherte das Leder aus 2 Metern Entfernung ein. Jubel und Erleichterung machte sich im Fritz-Walter-Stadion breit. In der 74. Spielminute wurde der Spielverlauf jedoch erneut auf den Kopf gestellt.

Erst zum zweiten Mal kam der KSC entscheidend vor das Tor des FCK und konnte auch diese Chance verwerten. Van der Biezen nahm einen hohen Ball im Strafraum an und schoss den Ball locker, an Sippel vorbei, ins linke Toreck ein. Wie konnte der Karlsruher so unbedrängt im Strafraum zum Schuss kommen? Da hatte die Abwehr gepennt. Der FCK warf im Anschluss alles nach vorne und versuchte noch den eigentlich fälligen und verdienten Siegtreffer zu erzielen. Doch Endstation der Lauterer Angriffe war immer und immer wieder der überragende Orlishausen im KSC-Kasten.

Die 45.000 Zuschauer auf dem Betze rieben sich verwundert die Augen. Wie konnte dieses Spiel nicht gewonnen werden? Bereits in den letzten Spielen wurde die mangelnde Chancenverwertung bemängelt, bei diesem Spiel hat sich diese gerächt. Torchancen waren genug da, diese wurden jedoch entweder leichtfertig vergeben oder von Orlishausen zunichte gemacht. Zudem führten Abwehrfehler zu den Karlsruher Toren. Trotzdem zeigt der Trend weiter nach oben. Die Mannschaft ist spielerisch auf einem Niveau, wie schon lange nicht mehr. 9 von 10 Spielen dieser Art entscheidet der FCK für sich, wenn er so weiterspielt. Und das Gute: Unter Trainer Kosta Runjaic bleibt der FCK weiterhin ungeschlagen!

Am 28. Oktober geht’s nach Bochum. Wir sind uns sicher, dass die Roten Teufel dann wieder kaltschnäuziger vor dem Tor des Gegners sein werden und auch die Abwehr wieder sicherer steht!

Ein Gedanke zu „Spielbericht: FCK erreicht im Derby gegen den KSC ein 2:2 Unentschieden“

  1. Mo schlecht – dann auch FCK schlecht: ist doch ganz einfach.
    Wenn Sippel wirklich nach Gladbach geht haben wir einen Schwachpunkt weniger beim FCK.

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