Die zweite Runde im DFB-Pokal steht an und der 1.FCK empfängt die Hertha aus Berlin. Für die Roten Teufel bestimmt kein schlechter Zeitpunkt um Selbstvertrauen und Vertrauen der Fans zurückzugewinnen. Mit Hertha kommt zwar ein Erstligist, allerdings einer, der momentan in einer schlechten Verfassung ist.
Die Roten Teufel haben turbolente Zeiten hinter sich. Miserablen Spielen folgten personelle Konsequenzen und eine zu lange Periode der Ungewissheit über den neuen Chef auf dem Betzenberg. Mit Kosta Runjaic kam ein alter Bekannter, der es in Windeseile schaffte die Wogen zu glätten und Ruhe auf deutschlands höchstem Fußballberg einkehren zu lassen. Schon im Spiel gegen die Kölner zeigte sich, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist guten Fußball zu spielen. Eine solide Leistung brachte wenigstens einen Punkt ein und vor allem die Zufriedenheit über eine anständige Leistung zurück.
Heute Abend heißt es aber kämpfen und siegen. Im Pokal muss man alles in die Waagschale werfen um als Sieger vom Platz zu gehen. Von Kampf und Moral können wir uns auf lange Sicht nichts kaufen. Nur ein Sieg gegen die Hertha kann und wird die Euphorie auf den Betzenberg zurückbringen. Dass Berlin sich keineswegs in der Rolle des Favoriten sieht, zeigt die Aussage von Trainer Luhukay in einem Interview auf die Frage wie man denn in Kaiserslautern gewinnen will: „Das ist ein sehr schwieriges Los für uns, gerade auswärts. Ich denke, dass sich die Zuschauer freuen können. Ich erwarte zwei offensive Mannschaften. Man muss im Pokal auf alles gefasst sein. Es kann ein langer Abend werden in Kaiserslautern.“ Nach einem euphorischen Start der Berliner kam relativ schnell die Ernüchterung, da man sich bewusst wurde, dass der erste Tabellenplatz wohl nur einmalig in dieser Saison belegt werden würde.
Trainer Luhukay wird vor allem zwei seiner Spieler auf dem Betze vermissen: Mit dem ehemaligen Lautrer Baumjohann und dem ebenfalls verletzten John Anthony Brooks fehlen zwei wichtige Fußballer für den Pokalfight. Kosta Runjaic hat heute vor allem im Sturm die Qual der Wahl. Da Idrissou wieder spielen und Tore versprechen darf, stellt sich die Frage der erfolgversprechendsten Aufstellung. Occean, Zoller, Idrissou… jeder will sie spielen. Wer letztendlich auflaufen wird? Eine große Überraschung.
Auch wenn heute nur unfassbare 22.000 Zuschauer auf dem Betzenberg sein werden, wollen wir doch alles geben um unsere Roten Teufel in die nächste Runde zu befördern. Zeigen wir der Welt, wie gegen Cottbus, dass der Betzenberg auch bebt wenn er nicht restlos ausverkauft ist.
fck-blog.de tippt: Verlängerung.Herzschlagfinale.Sieg.
Quelle: fck.de, bundesliga.de, rheinpfalz.de
Und wenn wir am Ende Sieger sind,
dann wird es allen klar:
solang’s in Deutschland Fußball gibt,
gibt’s auch den FCK!
Ole ole, ole, ola- der FCK ist wieder da!
Ole ole, ole, ola-die roten Teufel sind wunderbar!