Neustart in Köln- Runjaic der neue Messias?

Das warten hat ein Ende. Nach einer gefühlten Ewigkeit hat der 1. FC Kaiserslautern mit Kosta Runjaic einen neuen Cheftrainer. Oliver Schäfer, der sich zwischenzeitlich Hoffnungen auf diesen Posten machen konnte, muss wieder ins zweite Glied zurücktreten. Mit dem geborenen Österreicher hat der FCK nun wieder einen Kommunikator, der seine Aufgaben auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen sucht. In Köln noch abgelehnt, beginnt für Runjaic nun die erste ernsthafte Aufgabe seiner Trainerkarriere.

Mit dem Auswärtsspiel in Köln wartet nun eine wahrlich schwere Aufgabe auf den neuen Trainer und die Mannschaft. Nur wenige Tage hatte man Zeit sich kennenzulernen und gemeinsam zu arbeiten. Eine schwierige Aufgabe, von der man keine herausragenden Ergebnisse erwarten kann. Obwohl Trainerwechsel schon so manchen Sprung herbeigeführt haben, wird es in Kaiserslautern nicht dazu kommen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Mannschaft zum Ende der Ära Foda nicht mehr 100% hinter dem Trainingsleiter stand, ist eine Leistung wie gegen Cottbus erklärbar, eine Leistung wie gegen eine Sandhausen in keinster Weise. Einzige Erklärung wäre, dass die Mannschaft auch mit Schäfer nicht zufrieden ist, was in erschreckender Weise nicht zu beheben wäre.

Kosta Runjaic hat nun die Aufgabe, einer qualitativ hochwertigen Mannschaft wieder Leben einzuhauchen. Basics, wie das Ballstoppen oder Einhaltung der simpelsten Taktik sollten einer Mannschaft mit Selbstvertrauen auch wieder gelingen.

Obwohl die Kölner ein gern gesehener Gegner der Roten Teufel sind, konnte die jetzige Begegnung zu keinem ungünstigeren ZEitpunkt kommen. Köln startete schwach mit drei Unentschieden, holte nun aber zwei Siege in Folge und konnte dabei auch noch das Torverhältnis deutlich steigern. Im Gegensatz dazu starteten die Roten Teufel optimal mit zwei Siegen in die Saison, konnten aus den letzten fünf Partien aber nur einen Sieg holen. Eine magere Bilanz für einen Aufstiegskandidaten. Trotz alledem liest sich die Bilanz sehr gut: Nur eines der letzten 16 Heimspiele konnten die Kölner für sich entscheiden!

Personell kann Runjaic wieder aus dem Vollen schöpfen, sieht man von den Verletzten Bunjaku (Knie-OP) und Riedel (Schulter-OP), sowie dem noch gesperrten Mohamadou Idrissou ab. Somit hat der Trainer aber auch die Qual der Wahl. Bis auf Sippel scheint keiner wirklich gesetzt zu sein. Lassen wir uns überraschen und freuen uns auf eine hoffentlich unbelastet und unvoreingenommen aufgestellte Mannschaft.

Wieder begleiten mehrere tausend Schlachtenbummler unsere Teufel nach Köln. Jeder wird sich bewusst sein, dass ein Sieg wunderschön wäre, aber eine Niederlage der Kampf und Wille entgegen gesetzt wurde auch kein Weltuntergang ist. Lasst uns der Mannschaft und unserem neuen Trainer eine Chance und die Möglichkeit in Ruhe etwas aufzubauen. Nur so können wir auch weiterhin unser Ziel 1. Bundesliga im Blick halten und am Ende jubeln.

fck-blog.de tippt: Die Serie in Köln wird halten. Neuer Schwung in der Mannschaft!

Quelle: fck.de, bundesliga.de

 

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